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Wem sollen wir dankbar sein?

Vor einiger Zeit hatte ich ein interessantes Gespräch mit einem Landwirt:


„Die Leute merken nicht, was in der Landwirtschaft abgeht. Sie haben keinen Bezug mehr zu unserer Natur oder der Arbeit der Landwirte und das wird immer extremer. Aber es muss ein Wandel stattfinden, sonst gibt es in der Schweiz bald keine Landwirtschaft im herkömmlichen Sinne mehr. Dankbarkeit für die Arbeit gibt es sowieso keine“.


Seine Aussage traf mich, wenn gleich sie nicht ganz unerwartet war. Gerade in grösseren Unternehmen werden heutzutage Dankbarkeitskampagnen gestartet und man versucht den Mitarbeitern wertschätzend entgegenzutreten. Diese Haltung resultiert aus der Erkenntnis, dass Menschen zu einer besseren Performance neigen und dem Arbeitgeber gegenüber loyaler sind, wenn ihre Arbeit anerkannt und gewürdigt wird.


"Lob und Anerkennung sind im Job die beste Motivation für Mitarbeiter. Wer für seine Arbeit gelobt wird und Anerkennung erfährt, engagiert sich mehr und steht in der Regel eher hinter dem Unternehmen und der Arbeit, als ein Mitarbeiter, der nicht wertgeschätzt wird", schreibt die Plattform Stepstone zu der Thematik.


Ich sehe eine Dringlichkeit darin, auch den Arbeitenden in der Landwirtschaft und ihrem Berufsstamm die Achtung entgegen zu bringen, welche sich jeder andere für erbrachte Arbeitsleistungen wünscht. Nicht zu letzt, weil wir ihnen die hohe Qualität und Vielfalt bei inländischen Lebensmitteln verdanken.


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