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Ja zur Vermögenssteuerreform im Kanton BL

Aktualisiert: 24. Okt. 2022

Am 27. November stimmen wir im Kanton Baselland über die Reform der Vermögenssteuer ab.

Die bürgerliche Allianz aus SVP, FDP und Die Mitte setzen sich geschlossen für die Neuerungen ein.

Die letzte Reform der Steuern im Bereich der natürlichen Personen im Kanton Baselland liegt lange zurück. 2007 entlastete der Regierungsrat die Familien und Personen mit tiefen Einkommen. In der Zwischenzeit ist das Baselbiet sowohl bei den Einkommenssteuern als auch bei den Vermögenssteuern im nationalen Vergleich unattraktiv geworden.


Um diese Position auszugleichen und den Kanton Baselland im nationalen Ranking-Vergleich stärker zu positionieren, enthält die Vermögenssteuerreform primär die folgenden drei Schritte:


- Die speziellen Steuerwerte werden aufgehoben

Damit wird die Deklaration und Veranlagung von Wertschriften bei der Steuererklärung vereinfacht und dem nationalen Steuerwert angepasst. Der Kanton Baselland ist der einzige schweizer Kanton, der eigene Steuerwerte auf Wertschriften hat. Eine entsprechende Anpassung macht Sinn.

Dadurch werden besonders vermögende Personen neu auf gesamtschweizerischer Basis belastet und bezahlen in Zukunft mehr Steuern auf ihre Wertschriften.


- Erhöhung der Freibeträge und Senkung der Vermögenstarife

Dieser Schritt gleicht die bereits genannte Erhöhung der Steuern auf Wertschriften wieder aus, indem die Freibeträge bei der Vermögenssteuer erhöht werden. Die Attraktivität des Kantons Baselland für vermögende Personen steigt dadurch beträchtlich.


- Stärkung des Kantons im regionalen Vergleich

Der Kanton Basel-Landschaft soll im Bereich der Vermögensbesteuerung wettbewerbsfähiger werden und sich im nationalen Ranking nach oben verbessern. Nicht bis zur nationalen Spitzengruppe, aber doch bis zu einer guten Position gegenüber den Nachbarkantonen.







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